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Die Wärmepumpe nutzt kostenlose Energie!

Die Energie für eine Wärmepumpe stellt Ihnen die Natur unbegrenzt und kostenlos zur Verfügung. Dieses Heizsystem benötigt nur wenig Strom für den eigenen Betrieb. Es ist unabhängig von fossilen Brennstoffen und reduziert den CO2-Ausstoß. Die Funktionsweise kehrt das Prinzip eines Kühlschranks um: Wärmepumpen entziehen der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich Wärme, deren Energie für die Heizung und die Warmwasserbereitung genutzt wird. So erreichen moderne Anlagen eine Vorlauftemperatur von bis zu 65 °C.

Im Sommer können Sie die Wärmepumpe auch zum Kühlen Ihrer Räume nutzen.

Ideal für Neubau und Modernisierung

Wärmepumpen gehören heute zu den etablierten Heiztechniken, für die es langjährige Erfahrungen gibt. Verschiedene Systeme mit unterschiedlichen Vorlauftemperaturen können sowohl bei der Modernisierung als auch beim Neubau eingesetzt werden.

Sie sind nicht nur umweltschonend, sondern bieten auch wirtschaftlich eine interessante Lösung. Ein Teil der Investitionskosten kann durch umfangreiche Förderprogramme von Bund und Land ausgeglichen werden. Hinzu kommen deutliche Einsparungen bei den Betriebskosten sowie die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und ihrer Preisentwicklung. Wärmepumpen sind nahezu wartungsfrei und müssen nicht durch einen Schornsteinfeger jährlich geprüft werden.

Wärmequellen und ihre Nutzung

  • Luft: praktisch unbegrenzt verfügbar, geringste Investitionskosten
  • Erdreich: mittels Erdkollektor oder Erdsonde, hohe Effizienz
  • Wasser: besonders hohe Effizienz, Wasserqualität ist zu beachten
  • Abwärme: Verfügbarkeit, Menge und Temperaturniveau prüfen

Luft-/Wasser-Wärmepumpen liefern bis zu einer Außentemperatur von -20 °C Energie für Heizung und Warmwasserbereitung. Die Installation ist sowohl im Gebäude als auch außerhalb möglich, sodass sich dieses System besonders für Altbauten eignet.

Erdwärmesonden oder Erdreichkollektoren nutzen die Wärme des Erdreichs zur Energiegewinnung. Während Kollektoren Platz benötigen – für ein gut isoliertes Einfamilienhaus muss etwa eine Fläche von 250 qm zur Verfügung stehen – und in ca. 1,2 bis 1,5 m Tiefe verlegt werden, eignet sich eine Sonde für kleine Grundstücke. Sie wird bis zu 100 m tief ins Erdreich einführt.

Wasser-/Wasser-Wärmepumpen nutzen die Wärme des Grundwassers. Voraussetzung für dieses System sind zwei Brunnenbohrungen sowie Grundwasser von ausreichender Menge und Qualität.

Warmwasser-Wärmepumpen wandeln warme Luft im Gebäude – etwa im Heizungs- oder Kellerraum – wieder in Energie um. Sie wird für die Warmwasserbereitung genutzt und liefert dort eine Temperatur von bis zu 55 °C.  

Wir beraten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch, welches System am besten zu Ihren Vorstellungen und den wohnlichen Gegebenheiten passt, und ermitteln Ihr Einsparpotenzial.

  

Für Nachhaltigkeit gibt es Zuschüsse vom Staat

Für die Anschaffung einer Wärmepumpe stehen öffentliche Fördergelder zur Verfügung. So amortisieren sich Ihre Investitionskosten aufgrund der hohen Energieeinsparungen schon nach wenigen Jahren. Wir beraten Sie gerne! Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail

Photovoltaik ist eine sinnvolle Ergänzung

Moderne Wärmepumpen beziehen etwa drei Viertel der zum Heizen notwendigen Energie aus der Umwelt. Nur zum Antrieb des Verdichters und der Pumpe wird Strom benötigt. Ein Teil wird direkt in Wärme umgewandelt und wieder zu Heizzwecken genutzt. Bei Verwendung etwa von Solarstrom kann die Heizwärme vollständig regenerativ erzeugt werden. Energieversorger bieten teilweise spezielle Tarife für den Strom zur Nutzung der Wärmepumpe an.

Durchführung einer Tiefenbohrung. Foto: Viessmann
Platzsparende Montage durch Außenaufstellung  – Die Vitocal 350-A-Wärmepumpe kann wahlweise im Haus oder außerhalb installiert werden. Der dreistufige Radialventilator der Wärmepumpe arbeitet besonders geräuscharm. Foto: Viessmann

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